Konzept für den neuen Netzknoten

Annahmen:

Wir planen einen Netzknoten mit zwei Linkantennen und einem Server. Wenn der Knoten stabil läuft, wollen wir später noch einen Userzugang einrichten.

Dem Knoten stehen die folgenden IP-Bereiche zur Verfügung:

  • Backbone: 44.224.42.216/29
  • User: 44.225.85.160/28
  • Transfer-Netz1: 44.224.42.224/29
  • Transfer-Netz2: 44.224.42.232/29

So soll unser Knoten in der ersten Ausbaustufe aussehen:

Beschreibung:

Die Grau hinterlegten Felder sind Funktionen und Schnittstellen im Router. Die anderen Felder sind Funktionen und Schnittstellen in externen Geräten, die über Ethernet an den Router angeschlossen sind.

Router:

Für diese übersichtliche Installation reicht ein Router mit 4 oder 5 Etherschnittstellen aus. Da das Netz aber wahrscheinlich später wachsen wird, und Router mit 8 Ethernet-Schnittstellen nicht erheblich teurer sind als Router mit weniger Schnittstellen, könnte es Sinn machen, gleich einen Router mit Reserve-Schnittstellen zu beschaffen.

Verwendung der Ethernet-Schnittstellen des Routers:

  • ETH1:
    Anschluss für lokalen Rechner zur Konfiguration vor Ort
  • ETH2:
    Noch nicht benutzt. Hier könnten weitere lokale Geräte (Webcam?) angeschlossen werden.
  • ETH3:
    Anschluss für einen lokalen Server, z.B. Rasperry Pi
  • ETH4:
    Anschluss der Linkantenne zu DB0xyy.
  • ETH5:
    Anschluss der Linkantenne zu DB0xyz.

Lokales Netz am Standort:

Für das Lokale Netz stehen uns die IP-Adressen aus dem Bereich 44.225.85.160/28 zur Verfügung, also die 16 IP-Adressen von 44.225.85.160 bis 44.225.85.175. Für die lokalen Dienste und Funktionen wird eine Bridge definiert. Der Bridge werden die Ethernet-Schnittstellen ETH1 bis ETH3 und die IP-Adresse 44.225.85.161 zugeordnet. Über diese eine IP ist der Router dann über die drei zugeordneten Schnittstellen erreichbar.
Auf der Bridge vom lokalen Netz soll ein DHCP-Server laufen, damit die angeschlossenen Geräte automatisch eine IP zugewiesen erhalten. 

Transfer-Netze zu Nachbarknoten:

Zu benachbarten Knoten werden Transfer-Netze eingerichtet. Diese Netze dienen der sauberen Trennung der IP-Bereiche der benachbarten Knoten. Jede Komponente im Transfer-Netz benötigt eine IP aus dem Transfer-Netz.

Transfer-Netz zu DB0xyz (wir sind Accesspoint):

  • IP-Bereich für das Transfer-Netz: 44.224.42.224/29. Also die IPs 44.224.42.224 - 44.224.42.231.
  • IP der Ethernet-Schnittstelle unseres Routers: 44.224.42.225
  • IP unserer Linkantenne: 44.224.42.226
  • IP der Linkantenne von DB0xyz: 44.224.42.229
  • IP der Ethernet-Schnittstelle des Routers von DB0xyz: 44.224.42.230

Transfer-Netz zu DB0xyy (wir sind Station):

  • IP-Bereich für das Transfer-Netz: 44.224.42.232/29. Also die IPs 44.224.42.232 - 44.224.42.239.
  • IP der Ethernet-Schnittstelle unseres Routers: 44.224.42.238
  • IP unserer Linkantenne: 44.224.42.237
  • IP der Linkantenne von DB0xyz: 44.224.42.229
  • IP der Ethernet-Schnittstelle des Routers von DB0xyz: 44.224.42.230

Linkantennen zu Nachbarknoten:

Die Linkantennen werden im Bridge-Modus betrieben. Als Default-Route wird unser eigener Router eingetragen. Unabhängig vom späteren Routing und von der Konfiguration der anderen Router im Netz stellen wir so sicher, dass unsere eigenen Antennen immer über unseren eigenen Router erreichbar sind.

OSPF:

Das Routing zu unseren Nachbarn wird im Distrikt E über OSPF realisiert.

 

73 de Christian, DC2HC